Fußballer wieder erfolgreich

Fußballer erreichen 2. Platz

Platz 2 im Regierungsbezirk Stuttgart – Schulfußballmannschaft des FAGs feiert Riesenerfolg

Nachdem mit etwas Glück die Qualifikation zum Finale geschafft wurde, reiste das Fußball-Team des FAGs ohne große Erwartungen zum Finalturnier der besten Mannschaften des Regierungsbezirks nach Stuttgart.


Aber schon im ersten Spiel zeigte sich, mit welchen Tugenden die Mannschaft Erfolg haben würde – mannschaftlicher Geschlossenheit, Laufbereitschaft und Einsatz – kombiniert mit schnellem Umschaltspiel. So wurde die Defensive zum Prunkstück des Finalturniers. Ohne Gegentreffer konnten die Spiele gegen das FSG Marbach (1:0), das GBG Winnenden (0:0), das Rosensteingymnasium Heubach (2:0) und das Gymnasium Rutesheim (0:0) so erfolgreich gestaltet werden, dass die Vorrunde vom FAG-Team als Gruppenerster abgeschlossen werden konnte.


Im Halbfinale wartete dann ein starker Gegner vom OHG Ostfildern. In einem intensiven Spiel, das 0:0 endete, kam es dann zum Elfmeterschießen. Während alle Schützen des FAG sicher verwandelten, avancierte Jona Kaufmann zum Helden des Spiels und krönte seine bärenstarke Turnierleistung mit zwei gehaltenen Elfmetern, sodass der vielumjubelte Einzug ins Finale gelang.


Im Endspiel der beiden besten Teams aus dem Regierungsbezirk Stuttgart kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Schülern aus Rutesheim. Leider fand das FAG schlecht ins Spiel und musste schon nach wenigen Minuten den ersten Gegentreffer des Turniers hinnehmen. Dies führte zu einem Bruch im Selbstverständnis, so dass das Team nicht an die starken Auftritte der vorigen Spiele anknüpfen konnte. Am Ende musste man sich dann klar mit 3:0 geschlagen gegeben.


Trotzdem ist dieser zweite Rang ein Riesenerfolg für die Jungs und das FAG! Glückwunsch und Respekt für die außerordentliche Leistung – ihr habt das FAG mehr als gut vertreten!

Es spielten: (von hi-li) Julius Meißner; Konstantin Krauß; Sebastian Scutelnic; Lukas Siegmann; Lukas Angele; Malte Schnitter; Sandor Kovac; Marlin Schumm; Wolfgang Hartmann; Lenno Mayer; Thomas Renz (Betreuer)
(von li-vo) Edwin Scheffler; Sebastian Flender; Tim Böcken; Julius Mühl; Jona Kaufmann; Luis Stotz; Paul Hagdorn

Thomas Renz (Bild und Text)

Besonderes Highlight am FAG

Friedrich-Abels 275. Geburtstag

275. Geburtstag von Friedrich Abel - das FAG feiert seinen Namensgeber

Sonnenwirtlemst. Der eine oder andere, der am vergangenen Freitag zufällig am Friedrich-Abel-Gymnasium vorbeilief, mag seinen Augen kaum getraut haben: Da flanierten Schüler in noblen Samtröcken aus dem 18. Jahrhundert herum, trugen weiße Perücken und wedelten mit Schnupftüchern. Zwei Wächter zogen sogar einen mit Seilen gefesselten, unglücklich wirkenden jungen Mann hinter sich her – was war da bloß los? Es war ein Fest der besonderen Art, das die Schulgemeinschaft des Friedrich-Abel-Gymnasiums an diesem Freitag, dem 8. Mai beging, denn es wurde der 275. Geburtstag von Jakob Friedrich von Abel gefeiert. Und dafür hatten sich Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte allerhand einfallen lassen. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Schulleiter Herrn Stephan Damp folgten die Grußworte des Oberbürgermeisters Herrn Uwe Skrzypek-Muth, der die besondere Tradition der Schule hervorhob und die bedeutende Rolle Friedrich Abels als Lehrer unterstrich. Außerdem erinnerte er an Friedrich Schiller als bedeutsamen Schüler des Vaihinger Lateinlehrers und hob das Schicksal des „Sonnenwirtle“ – in der Gegend bestens bekannt als der historische Johann Friedrich Schwan – hervor.
RedenAls Herr Rainer Geppert – stellvertretener Schulleiter des FAG – gerade mit seinem Lob auf den vorbildhaften Lehrer Friedrich Abel beginnen wollte, betrat dieser höchstpersönlich die Bühne und führte außerdem das unglückliche „Sonnenwirtle“ samt Gefolge mit sich, selbst sein bedeutender Schüler Friedrich von Schiller hatte sich dem Zug angeschlossen. Sonnenwirtle 2Die Moderatoren Rainer Geppert und Gaby Mandl-Steurer kamen mit dem Verbeugen vor den Hoheiten nicht mehr hinterher und letztlich wurde Abel mit einem Geburtstagsständchen und zwei weiteren Liedern – dargeboten vom Unterstufenorchester unter der Leitung von Frau Canzler – gebührend gratuliert.
Nachdem sich Friedrich Abel samt Gefolge huldvoll unter das Volk mischte, veranstaltete die SMV ein Quiz im Stil der Fernsehsendung „1, 2 oder 3“, bei der sich die Schülerinnen und Schüler zur Beantwortung von Fragen, die Friedrich Abel und seine Zeit zum Inhalt hatten, auf entsprechend gekennzeichneten Feldern im Schulhof positionieren mussten. Der Schwierigkeitsgrad stieg mit jeder Frage, ebenso die Begeisterung bei den Schülern.Fotostation Auch die Fotostation, bei der sich die Gäste im Stil Abels und seiner Zeit verkleideten, bereitete allen großen Spaß, selbst Herr Hans Sinnl, ehemaliger Schulleiter des FAG, konnte nicht widerstehen und ließ sich mit Bilderrahmen ablichten. AbelbuttonsDas „It-Piece“ des Tages aber waren die Buttons mit der Silhouette Abels in vielen Farben, die die Schülerinnen und Schüler an einer eigens dafür eingerichteten Station selbst herstellen konnten. Die Slogans dazu, beispielsweise „Abel to party“, „Abel to shine“ oder „Abel to grow“, wurden von der Debating-AG beigesteuert. Als weitere Attraktion galt die Schreibstation, bei der sich geduldige Gäste mit Federkiel und entsprechenden Utensilien in den Schreibtechniken des 18. Jahrhunderts üben konnten. Außerdem konnten an weiteren Stationen Perlen gefädelt und Spiele gespielt werden – die Unterhaltung am Fest war vielfältig.
Ein schönes Fest mit VerpflegungKulinarisch sorgten die Schüler mit selbst gebackenen Waffeln, Muffins und mit einem eigenen Geburtstagskuchen für den Namenspatron samt Konterfei für Begeisterung. Das Fest zu Ehren Friedrich Abels hat gezeigt, was das FAG ausmacht: Gemeinsames Engagement und Kreativität, Zusammenarbeit und Zusammenhalt, gemeinsame Ziele und ein lebendiges Miteinander.

Vorboten des Jubiläums: 275. Geburtstag von Friedrich Abel

Ausschnitt aus dem Erklärfilm

Auftakt der Abel-Feierlichkeiten: Erklärfilme zu „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“

Erklärfilmmst. Filme zu konsumieren, ist für die allermeisten Schülerinnen und Schüler selbstverständlich, aber eigenständig Drehbücher zu verfassen, Figuren und Kulissen zu entwerfen und dann noch verständlich den Inhalt eines historischen Textes zu vermitteln, ist nicht ganz so einfach. Die Klasse 8a des Friedrich-Abel-Gymnasiums hat es ausprobiert und in mehreren Doppelstunden zu der Novelle „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ von Friedrich von Schiller Erklärfilme gedreht. Schillers kurze Erzählung über einen Wilddieb, der nach Jahren im Zuchthaus zum Mörder und Räuberhauptmann wird und sich schließlich einem verständnisvollen Amtmann zu erkennen gibt, basiert auf der wahren Geschichte des „Sonnenwirtle“: Johann Friedrich Schwan, geboren 1729 in Ebersbach an der Fils, war ein Räuber und Mörder, der 1760 in Vaihingen an der Enz gefangen, gerädert und schließlich geköpft wurde. Der für den Richterspruch verantwortliche Oberamtmann Konrad Ludwig Abel war der Vater von Jakob Friedrich von Abel, dem späteren Lehrer Schillers, der diesem von dem Schicksal des „Sonnenwirtle“ berichtete.
Gewinner des LiteraturwichtelsSchiller stellte – als einer der ersten in jener Zeit – mit seiner Novelle die Frage, ob es nicht die Not ist, die jemanden zum Verbrecher werden lässt. Die Determiniertheit des eigenen Lebens, das einem in bestimmten Fällen keine andere Wahl lässt, als sich mit Zwang zu nehmen, was einem das Dasein verwehrt. Und so fühlt sein Protagonist Christian Wolf Reue, will sich mehrfach dem redlichen Leben zuwenden, scheitert aber nicht zuletzt an seiner Umwelt. Dadurch erreicht Friedrich von Schiller, dass der Leser nachdenkt und sein eigenes Handeln hinterfragt, vielleicht sogar Sympathien für den Gescheiterten, der sich am Ende freiwillig zu erkennen gibt, empfindet.Zweite Gewinner des Literaturwichtels
Die Schülerinnen und Schüler der 8a wählten unterschiedliche Szenen der Novelle aus, fertigten Kulissen in Schuhschachteln an, entwarfen die Texte (teilweise in Schillers Sprache, meist jedoch der Gegenwart angepasst), unterlegten ihre Szenen mit Musik und schnitten am Ende auch die Filme. Dritte Gewinner des LiteraturwichtelsAlle fünf Gruppen lieferten sehr originelle und durchaus anspruchsvolle Kurzfilme, die dann noch von der ganzen Klasse bewertet wurden. Am Ende gab es eine Abstimmung und drei Gruppen durften sich über einen Literatur-Wichtel für den besten Erklärfilm in Gold, Silber und Bronze freuen. Der Spaß war riesengroß und die Klasse 8a weiß jetzt über Abel, Schiller und das „Sonnenwirtle“ bestens Bescheid.

Berufliche Beratung am FAG

Coaching4Future 2026

Coaching4Future am FAG – Technik ausprobieren und verstehen

mst. Mittlerweile möchte jeder fünfte Schüler nach der Schule direkt arbeiten, zumindest laut der Jugendbefragung, die die Bertelsmann Stiftung unter dem Thema „Ausbildungsperspektiven 2025“ durchgeführt hat. Umso wichtiger ist es, dass die Jugendlichen sich ausprobieren und erste Erfahrungen in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sammeln können, denn die Wahl eines Berufs stellt Jugendliche und ihre Eltern gerade in heutiger Zeit oft vor große Herausforderungen. Wo liegen die Talente, welcher Weg ist der richtige? Um diesen Prozess zu erleichtern, vermittelt das Friedrich-Abel-Gymnasium mittlerweile einige berufsorientierte Angebote wie beispielsweise alles rund um den Girls´ und Boys´ Day, das BOGY, oder eben das Bildungsprogramm Coaching4Futur. So geschehen am 20. April 2026 am FAG: Wie auch in den Jahren zuvor, informierte das Bildungsprogramm Coaching4Futur Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen darüber, welche Aufgaben sie in technischen Berufen erwarten und in welchen Bereichen sie später einmal arbeiten können.

AnschauungsmaterialDie Tech-Coaches Cornelia Mittag (Chemie) und Tobias Puzicha (Biotechnologe) unterstützten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen mit praxisorientierten und zugleich spielerischen Einblicken in aktuelle Zukunftsthemen bei der beruflichen Orientierung. Bei einem Vortrag mit anschaulichen Experimenten und jeder Menge Technikexponaten zum Ausprobieren stellten sie Trends aus naturwissenschaftlichen Forschungsbereichen vor. Anhand dieser Beispiele zeigten sie, was MINT-Berufe leisten, welche Technologien zum Einsatz kommen und wie junge Leute darin an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen mitarbeiten können. Welcher Themenbereich behandelt wird, entscheiden die Schulklassen selbst. Die Auswahl reicht von Maschinen und Robotern über Wohnen und Mobilität der Zukunft bis hin zu Medizin, Lifestyle und Umweltschutz. Am FAG entschieden sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr für das Thema Lifestyle, Fleisch aus dem Labor. Frau Carmen Seeburger, die betreuende Lehrkraft, freut sich sehr über den Besuch der Experten. „Für die Schülerinnen und Schüler sind solche „Schnuppertage“ immer ein Highlight und auch für mich ist jedes Jahr etwas Neues dabei, auch ich profitiere von dem Besuch der Coaches.“ Mit dem interaktiven „Karrierenavigator" auf der Plattform von Coaching4Futur können junge Menschen beispielsweise ihre Interessen testen und mit passenden Bildungswegen in der dualen Ausbildung, an Berufskollegs oder an Hochschulen abgleichen. Praktische Tipps helfen Familien, überzeugende Bewerbungen zu verfassen. Das Online-Portal schlägt außerdem eine Brücke zur Praxis, indem Netzwerkunternehmen dort ihre freien Ausbildungs- und dualen Studienplätze aus den MINT-Fächern präsentieren.

Der Anteil jener jungen Menschen, die ohne Abschluss in den Arbeitsmarkt starten, droht weiter zu steigen, denn viele Jugendliche fühlen sich bei der Berufswahl schlecht informiert oder sind von einer wahren Informationsflut überfordert. Das droht den bereits herrschenden Fachkräftemangel noch weiter zu verschärfen. Daher schaffen solche Orientierungsangebote, wie sie am FAG mithilfe von Coaching4Futur geschaffen werden, praktische Bezüge zu den verschiedenen MINT-Berufen und fördern Lernerlebnisse, die die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bereichern.

Abitur 2026

Abiturplakate 2026

Mit Bibel, Grundgesetz und Taschenrechner – das Abitur am FAG hat begonnen

Gute Wünsche für das Abitur 2026Seit heute hängen sie wieder, die Glückwünsch-Plakate in allen denkbaren Formaten und Stilrichtungen, die den ersten Tag der schriftlichen Prüfungen am FAG einleiten: „Dein Spiel, dein Ziel!“, „Auf zum Endspurt“ oder „Stark bleiben bis zum Abschluss!“, steht darauf. Diese Glückwünsche gelten 70 Abiturienten des Friedrich-Abel-Gymnasiums, von denen heute Morgen 69 junge Frauen und Männer angetreten sind, ein Prüfling ist erkrankt.

Das Abitur ist der Höhepunkt eines gymnasialen Schullebens, entsprechend aufgeregt und auch eingeschüchtert wirkte der eine oder andere Proband, der die Stadthalle betrat und – ausgerüstet mit reichlich Vesper, Getränken und Schreibutensilien – seinen Platz suchte. Aber auch für die Lehrkräfte ist es ein aufregender Tag: Hat man an alles gedacht? Kommt ein Thema dran, das den Schülerinnen und Schülern liegt? Bewältigen es die Schützlinge in der vorgegebenen Zeit?

Heute waren die Fächer NWT, Geschichte, Kunst, Religion und Wirtschaft an der Reihe und auf Grund der verschiedenen Prüfungsfächer an einem Termin wird dieser Tag vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Rainer Geppert gerne als „Tutti frutti - Abitur“ bezeichnet. An diesem Termin finden die meisten Prüfungen statt, nämlich die zum dritten Leistungskurs. Jeder Prüfling muss drei schriftliche Reifeprüfungen ablegen, von außen mitunter an den Utensilien erkennbar: Bibeln für Religion, Taschenrechner für NWT oder Wirtschaft, bei letzterem Fach wird außerdem auch das Grundgesetz zur Unterstützung genommen. Allen gemeinsam ist die Bearbeitungszeit von 270 Minuten pro Prüfung. Die nächsten schriftlichen Prüfungen – Biologie, Physik und Chemie – werden in den kommenden Tagen am FAG stattfinden, mit deutlich weniger Probanden. Den Abschluss bilden in diesem Jahr neben Mathematik die Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch.

Um 13.30 war Runde eins im Prüfungsmarathon zu Ende und größtenteils blickte man in erleichterte Gesichter, freute sich am regen Austausch der Abiturienten und schloss sich innerlich den Wünschen auf den Plakaten an.

Das Friedrich-Abel-Gymnasium feiert seinen Namensgeber!

Friedrich-Abel

FAG feiert den 275. Geburtstag von Friedrich Abel

Abel-ButtonGlaubt man historischen Quellen, so soll Jakob Friedrich von Abel ein beliebter Lehrer gewesen sein, unbestritten ist auf jeden Fall seine lebenslange Freundschaft mit seinem bekanntesten Schüler, den nur acht Jahre jüngeren Friedrich von Schiller. Und so kommt es, dass der Namensgeber des Friedrich-Abel-Gymnasiums nicht ohne weiteres jedem bekannt ist. Das könnte sich aber bald ändern, denn das FAG feiert vom 04. bis 08. Mai den 275. Geburtstag Abels. Die ganze Woche wird im Zeichen des Philosophen und Konrektors der Hohen Karlsschule stehen und der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein FAG-Total am 08. Mai.

Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Stephan Damp und einem Grußwort von Oberbürgermeister Herrn Uwe Skrzypek-Muth erwarten die Schulgemeinschaft Lieder vom Unterstufenorchester, ein Geburtstagsständchen samt Verlesen eines Wettbewerbsbeitrags, ein von der SMV gestaltetes Quiz und viele Stationen, die sich mit Friedrich Abel und seine Zeit beschäftigen: beispielsweise zwei Fotoecken (Verkleidung und Kopf durch Brett), eine Mitmachstation (Abel und ich), Spiele um 1800, eine Ausstellung zu Abel und seiner Zeit sowie eine Vernissage zu Kunstwerken der sechsten Klassen.

Angeblich ist es Herrn Benjamin Walf, hauptverantwortlich für die Planung der Feierlichkeiten, sogar gelungen, Herrn Abel und seinen berühmten Schüler Friedrich Schiller höchstpersönlich ans FAG zu locken. Die gesamte Schulgemeinschaft freut sich über interessierte Besucher und fiebert einer tollen Geburtstagsparty entgegen.

Tolles Theater mit "Alice im Wunderland" am FAG

Alice im Wunderland

„Du bist Alice???“ – von einem verwirrten Hasen, einer unschlagbaren Grinse-Katze und einer tyrannischen Königin

Während in einem sehr bekannten Lied der Band Smokie seit 1979 immer wieder gefragt wird, wer denn Alice sei, herrscht im Theaterstück „Alice im Wunderland“ – aufgeführt von der Theater-AG des Friedrich-Abel-Gymnasiums in der Peterskirche – großes Erstaunen, wenn die Hauptprotagonistin erscheint und alle fragen: „Du bist Alice? DIE Alice?“
GrinsekatzeAber von vorne: Alice, in der Bühnenfassung unter der Leitung von Sarah Wolf und Monika Mann herrlich gespielt von Sophie Falkenburg, hat typische Teenager-Probleme: nichts zum Anziehen, Ärger mit der Mutter und die Nase voll von Geburtstagskronen aus Plastik, Kuschelhasen und Pink. Nach einer Auseinandersetzung läuft sie von zuhause weg und lernt das Weiße Kaninchen WK (Lif Rehm) kennen, das die erstaunte Alice über die Kanalisation in eine Welt führt, in der nichts ist, wie es sein sollte. Eine bedrohlich wirkende Hasenarmee nimmt Alice ihre Geburtstagskrone weg und sie lernt, dass hier keine Logik des Alltags gilt. Sie trifft auf „lächelnde Willkommenheißer“, die Kafka zitieren, sprechende Pflanzen und Insekten. Sie freundet sich mit dem verrückten Hutmacher (Naelle Capron) an, der zusammen mit dem Märzhasen (Sophie Lehmann), dem Siebenschläfer (Ina Hausmann) und der Maus (Dalina Krasniqi) seltsame Fünf-Uhr-Teekränzchen veranstaltet. Der Hutmacher ist laut eigener Aussage gut im Rätseln, aber nicht gut im Lösen dieser. Mit dem Auftauchen der Grinsekatze, überzeugend verkörpert von Sena Kizgin, wird Alice langsam klar, dass die Rote Königin (furios gespielt von Fiona Plan) das Wunderland tyrannisiert. Die Grinsekatze, momentan als „Glückskekstexterin“ voll ausgelastet, engagiert sich im Widerstand gegen die Rote Königin, die mordlustig auf rollenden Köpfen besteht und die ihre Verehrer, den zögerlichen Herzkönig (Felicia Janzen) und den wild entschlossenen Herzbuben (Jonas Binici), gegeneinander ausspielt und zu Mordtaten anstachelt.
Antagonistin und ProtagonistinDie unentwegt optimistische Grinsekatze bringt Alice zur pfeifenrauchenden Raupe (Emilia Binkele), die dieser zwar sehr philosophische, doch schwer verständliche Ratschläge gibt – ganz wie es sich für ein echtes Orakel gehört. Auch mit der Weißen Königin (Amara Gummert) macht die Grinsekatze Alice bekannt und so wird sie von dieser anschließend über das Orakel, das die Rote Königin zu entschlüsseln versucht, informiert. Verhaftung des HutmachersLetztlich kommt es zur Gefangennahme des Hutmachers und seiner Freunde und zum finalen Showdown zwischen Alice und der Roten Königin.
Karten und andere Bewohner des WunderlandsDas Wunderland ist ein Ort voller Widersprüche und Grotesken, wo sonst würde jemand mit einem Flamingo halbweiche Anfänger-Igel durch die Luft schießen? Aber es ist auch Ort der Identifikation: Ein mutiger Sprung in den Karnickel-Bau symbolisiert den Sprung ins Unbekannte, der Mut, den Alice zeigt, ist inspirierend. Annehmen zu können, dass man nicht zufällig da ist, wo man ist, ist auch für unser Leben von Bedeutung. Alle seien wir verrückt, sagt der verrückte Hutmacher und daran gibt es ja nicht viel auszusetzen, denn im Verrückten dieses Stücks liegt etwas Befreiendes und Fröhliches.
Herzbube und Rote KöniginDie Peterskirche war in beiden Vorstellungen der Theater-AG des Friedrich-Abel-Gymnasiums bis auf den letzten Platz besetzt und wieder einmal kam von allen Seiten Unterstützung: Die Technik-AG mit Jannis Kachur und Nikolas Günther sorgten für optimales Bühnenlicht und Sound- sowie Videoeffekte, beim Texten gab es für Frau Mann und Frau Wolf Unterstützung von Beyonce Odoh und Naelle Capron. Die Abiturienten standen mit einigen Erfrischungen während der kurzen Pause vor Ort und der gesamte Zuschauerraum bebte und fieberte mit den Darstellern, die mit großem Einsatz zwei Stunden für uns alle verzauberten.

FAG beim DTB-Pokal

6er beim DTB-Pokal

Besuch des DTB-Pokals in Stuttgart – Klasse 6 begeistert beim Schulaktionstag

Auch in diesem Jahr nahm die Klasse 6 unseres Gymnasiums wieder am Schulaktionstag im Rahmen des DTB-Pokal Stuttgart teil. Früh am Morgen machte sich die Gruppe mit dem Zug auf den Weg nach Stuttgart – und erfreulicherweise klappte die An- und Abreise gut.
Vor Ort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches und bewegungsreiches Programm. Neben dem Besuch hochklassiger Wettkämpfe konnten die Kinder selbst aktiv werden: Verschiedene Bewegungsstationen luden zum Ausprobieren ein. Besonders beliebt waren das Minitrampolin mit Luftkissen, ein abwechslungsreicher Roller-Parcours sowie moderne, digitale Wände, die auf Bewegung reagieren und spielerische Herausforderungen boten.
Der Schulaktionstag verfolgt das Ziel, Kinder für Bewegung und Sport zu begeistern – und das wurde an diesem Tag mehr als erreicht. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Motivation dabei, probierten Neues aus und lernten viel Neues über den Turnsport.
Ein besonderes Highlight war das Staunen über die beeindruckenden Leistungen im Wettkampfbereich. Vor allem die Darbietungen am Hochreck sorgten für große Begeisterung und bewundernde Blicke.
Insgesamt war der Ausflug ein voller Erfolg: viel Bewegung, spannende Einblicke in den Leistungssport und zahlreiche gemeinsame Erlebnisse. Die Klasse 6 kehrte mit vielen positiven Eindrücken und tollen Erinnerungen zurück.

Melda erfüllt den Lebenstraum ihres Vaters

Ins Studienwerk Avicenna aufgenommen

Melda Vejselov wurde in das Studienwerk Avicenna aufgenommen

Meldas Vater kam in den Neunziger Jahren aus einem türkischen Dorf im heutigen Nordmazedonien über Slowenien nach Deutschland. Er erhoffte sich ein besseres Leben für sich und die Familie, die er noch nicht hatte. Seine Frau, die aus dem Kosovo stammt, lernte er am Stuttgarter Flughafen kennen. Für ein gutes Leben mussten und müssen beide hart arbeiten Die Familie lebt mit ihren zwei Kindern seit langem in Hochdorf. In der Familie spricht man Bosnisch.
2017 kam ihre Tochter Melda ans Friedrich-Abel-Gymnasium, ein Bildungsweg, der für die Eltern immer unerreichbar gewesen war. Melda entfaltete ihre Begabungen und wurde rasch zu einer guten Schülerin. Freundlichkeit und Offenheit wurden zu ihrem Markenzeichen. Über das "FAGrün" entdeckte Melda in der Mittelstunde die SMV und wurde zweimal zur Schülersprecherin gewählt. In dieser Zeit verwirklichte sie ein Projekt, das ihr sehr am Herzen lag: das gemeinsame Fastenbrechen mit Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften und mit Eltern. Dabei war ihr der interkulturelle Austausch zwischen allen Religionen wichtig.
2025 machte Melda ein sehr gutes Abitur. Sie erhielt den Volker-Zimmermann-Preis des FAGs für ihr besonderes Engagement zum Wohle der Schulgemeinschaft. Seit Herbst 2025 studiert sie an der Hochschule für Technik in Stuttgart Wirtschaftsinformatik. Mit dem Beginn ihres Studiums bewarb sie sich bei der muslimischen Studienstiftung Avicenna. Die meisten wissen gar nicht, dass es neben der Studienstiftung des Deutschen Volkes, den Parteistiftungen und den Begabtenförderungswerken der Kirchen auch eine muslimische Stiftung gibt (und ein jüdische). Drei FAG-Lehrkräfte schrieben Gutachten zu Meldas fachlichen Leistungen und ihrem sozialen Engagement. Im Februar wurde Melda zu einem Auswahltag der Avicenna-Stiftung nach Mannheim eingeladen. Sie musste sich in Gruppenaktivitäten und Einzelgesprächen beweisen. Anfang März kam dann die Nachricht, dass Melda als erste FAG-Schülerin in das Studienwerk Avicenna aufgenommen wurde. Und somit hat sie den Traum ihres Vaters erfüllt, seinen Kindern durch Bildung ein besseres Leben zu ermöglichen.

Italienaustausch 2026

Italienaustausch - in Deutschland 2026

Italo-deutscher Frühling am FAG

Fast könnte man meinen, die Gäste aus Fidenza haben den Frühling über die Alpen mitgebracht. So warm und sonnig präsentierte sich Vaihingen den jungen Italienern, als sie am Mittwochnachmittag von ihren Freunden des FAG am Bahnhof in Empfang genommen wurden. Nach dem ersten Teil der internationalen Schülerbegegnung, als die FAGler im Herbst Italien erleben durften, steht nun der Gegenbesuch auf dem Programm.
Am ersten Tag erkundeten sie das Vaihinger Gymnasium und wunderten sich über die jungen Schüler, die sie dort trafen, denn in Italien besuchen die Schüler der Klassen 5-8 eine Mittelschule, die scuola media. Anschließend wurden sie im Rathaus von Oberbürgermeister Herrn Uwe Skrzypek empfangen. Er betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der piazza – also des (Markt-)Platzes - um zu einem echten, gelebten Austausch zu kommen, bevor er die Gruppe auf die von der Stadt Vaihingen neugestaltete, interaktive und multimediale Stadtrallye schickte.
BlumenUm echten, gelebten Austausch geht es auch Italienischlehrerin Petra Neher und ihrem Kollegen Rainer Geppert bei der Gestaltung des Programms. Beim Erkunden der Region sollen die italienischen Gäste immer wieder mit ihren Vaihinger Gastgebern ins Gespräch kommen. Anlass dafür boten in Tübingen der Aberglaube rund um den Freitag, den 13. (der Italiener kalt lässt, weil sie eher den 17. fürchten) und Mörikes bekanntes Frühlingsgedicht „Er ist’s!“: 33 Kehlen ließen das blaue Band „wieder flattern durch die Lüfte“ und interpretierten anschließend in Partnergruppen Mörikes Gedicht neu.
Im Laufe der weiteren Austauschwoche wird in diesem Sinne auch noch der anstehende Ausflug nach Heidelberg für Gesprächsinseln genutzt – zum Beispiel beim Philosophieren im Schlossgarten – und das gemeinsame Abschlussprojekt, bei dem die Austauschgruppe filmisch die beiden Austauschwochen reflektiert und Revue passieren lässt.
Egal, ob der Frühling nun aus Italien kommt, oder genau wie Mörike ein echter Schwabe ist: Gemeinsam erlebt ist er am schönsten!