Mit Geschichte in die Zukunft!

Lebendige Schule mit Geschichte

Schulgeschichte im Glaskasten: Das FAG und seine Geschichte

Seit dieser Woche zeigt der Glaskasten im Foyer des FAGs einzelne Stücke unserer Schulgeschichte. Aus dem Friedrich-Abel-Jubiläum des letzten Schuljahres heraus entstand die Idee, die Schulgeschichte und den Schulnamensgeber Friedrich Abel im Alltag präsenter zu machen. Dies ist mit der Bestückung des Glaskastens verwirklicht worden. Neben dem Jubiläumsplakat gibt es auch eine Ausgabe von Abels „Philosophische Untersuchungen über die letzten Gründe des Glaubens an Gott“ aus dem Jahre 1818 zu bewundern, sowie eine Fotografie der Vorgängerschule, der Lateinschule in Vaihingen/Enz, aus das Gymnasium hervorgegangen ist. Der Sprung in die Gegenwart wird durch die Abel-Buttons gemacht, die schon das Abel-Jubiläum im Mai bereicherten. Weitere Exponate sollen laut Herrn Benjamin Walf, dem Hauptorganisator rund um die schulische Geschichte, folgen. Nach Herrn Walf bleibt das Friedrich-Abel -Gymnasium eine Schule mit langer Tradition und vielfältiger Geschichte, die diese Besonderheit im aktuellen Schulleben integrieren und betonen möchte.

FAG beteiligt sich an der "Langen Nacht der Demokratie"

Demokratieampel 2026

Freie Fahrt für die Demokratie? – die Demokratie-Ampel am FAG

An der „Langen Nacht der Demokratie“ am 2. Oktober, die von der Stadt Vaihingen/ Enz veranstaltet wurde, beteiligte sich das FAG mit einer Demokratie-Ampel. Diese wurde von Frau Karin Rippel und Herrn Benjamin Walf gestaltet. Sie stand vor dem Lehrerzimmer und die Schulgemeinschaft konnte ihre Meinungen und Ideen zum Thema Demokratie anpinnen: Worin sieht man Gefahren für die Demokratie (rot), wie kann die Demokratie in Schule und Stadt verbessert werden (gelb) und wo begegnet jedem Demokratie im Alltag (grün)?
Ab dem 2. Oktober stand die Ampel dann im Rathaus, wobei sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligen konnten. Sehr viele Meldungen beschäftigten sich mit den Gefahren für die Demokratie, besonders die politischen Extreme, aber auch KI und Social Media wurden als gefährdende Elemente genannt. Manche Wünsche, wie etwa die freie Lehrerwahl, bleiben wohl auch in Zukunft Wunschdenken. Erfreulich ist aber, dass die Demokratie vielen im Alltag begegnet, nicht nur als abstrakter Begriff der Politik, sondern eben auch ganz konkret in der Schule etwa bei der Wahl der Klassensprecherinnen und Klassensprechern. Und: Demokratie bleibt wichtig. Die Aktion hat gezeigt, dass Beteiligung und das Nachdenken über Demokratie ein wichtiger Bestandteil für eine krisenfeste Gesellschaft sind.

Schulbustraining - ein wichtiger Baustein am FAG

Schulbustraining 2026

Was Schulbusse mit Elefanten zu tun haben – jährliches Schulbustraining am FAG

Gerade erst sind die neuen Fünferlen am Friedrich-Abel-Gymnasium angekommen und lernen jeden Tag viel Neues, so auch am 2. Oktober 2026, denn da stand das Schulbustraining unter der Leitung von Herrn Alexander Knapp am Programm.
Wie jedes Jahr absolvierte das Präventionsteam der Verkehrspolizei Ludwigsburg, Herr Markus Räuchle und Frau Cornelia Otterbein, eine Theorieeinheit im Klassenzimmer. Die Fünftklässler wurden mit anschaulichen Videos und Gesprächen über Gefahren, angemessenes Verhalten und die Sicherheit beim Fahren mit dem Bus belehrt. Die Kinder erhielten die Gelegenheit, ihr bereits vorhandenes Wissen zum sicheren Busfahren zu zeigen, lernten aber auch viel dazu. Beispielsweise, dass ein Bus ungefähr so viel wiegt wie zwei Elefanten, oder dass das Packen der Schulsachen am Vorabend zu einer sicheren Busfahrt und Ankunft an der Schule beiträgt.
Der praktische Teil am und im Bus wurde anschließend von der Verkehrspolizei gemeinsam mit dem Busunternehmen Wolf Reisen, das unentgeltlich Bus und Fahrer stellte, geleistet. Die Fünftklässler sollten die theoretischen Informationen, die sie zuvor im Klassenzimmer erhalten hatten, nun mit einer praktischen Situation an der Bushaltestelle verbinden. Besonders Spaß hatten alle Kinder bei dem Test, ob eine Gruppe schneller drängelnd oder doch ordentlich nacheinander einsteigend in den Bus kommt. Für alle aber war die kurze Busfahrt der Höhepunkt, bei der sowohl Brems- als auch Fliehkräfte durch angekündigte und angeleitete Manöver des Busfahrers von den Kindern erlebt wurden. Dieses anschauliche Experiment ermöglicht Schülerinnen und Schülern sehr eindrückliche Erkenntnisse zu etwaigen Folgen beziehungsweise dem notwendigen eigenen Verhalten während einer Busfahrt. Der Spaßfaktor kam dabei offensichtlich aber nicht zu kurz, den mehrmals ertönte im Bus die Forderung: „Noch mal eine Vollbremsung, bitte!“

Herr Knapp fasste den Vormittag als insgesamt ein sehr gelungen, lehrreich und gleichzeitig vergnüglich zusammen und bedankte sich im Anschluss bei allen Beteiligten dafür, das Leben der Kinder mit solchen Vorträgen sicherer zu machen und das Bewusstsein der fünften Klassen zum Thema Busfahren und Sicherheit geschärft zu haben.

Neuauflage

Gäste am Friedrich-Abel-Gymnasium

Gäste am FAG: Ulrike Conle

Der Albaufstieg der Zukunft: Ein Jahrhundertprojekt für die Region

Mit Ulrike Conle kehrt eine ehemalige Abiturientin an das Friedrich-Abel-Gymnasium zurück. Die gebürtige Vaihingerin, die im Stadtteil Riet aufgewachsen ist und bis heute in Vaihingen lebt, legte am FAG ihr Abitur ab. Sie studierte Anfang der 1980er Jahre Bauingenieurwesen an der Hochschule für Technik in Stuttgart und gehörte damals zu den sehr wenigen Frauen in ihrem Studiengang.
Nach vielen Jahren beim Regierungspräsidium Stuttgart wechselte sie 2021 zur Autobahn GmbH des Bundes. Dort leitete sie zunächst die Abteilung Bau Ingenieurbauwerke in der Außenstelle Stuttgart-Vaihingen und verantwortete unter anderem Brücken- und Tunnelprojekte. Seit gut zwei Jahren ist sie als Abteilungsleiterin für den Ausbau des A8- Albaufstiegs zuständig.
Der neue Albaufstieg zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten Baden-Württembergs. Mit Tunneln, Brücken und einer völlig neuen Streckenführung soll die A8 leistungsfähiger, sicherer und nachhaltiger werden. Doch wie entsteht ein solches Jahrhundertprojekt? Welche technischen, ökologischen und logistischen Herausforderungen sind damit verbunden? Und wie wird sich die Region dadurch verändern?
In ihrem Vortrag gibt Ulrike Conle Einblicke in Planung, Bau und Zukunft des neuen Albaufstiegs und berichtet aus erster Hand über ein Vorhaben, das die Verkehrsinfrastruktur im Land für Jahrzehnte prägen wird.

Donnerstag, 15. Oktober
Beginn: 18.00 Uhr
Aufenthaltsraum
Friedrich-Abel-Gymnasium
Der Eintritt ist frei. Für eine Spende an den Förderverein bedanken sich die Veranstalter. Über zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher würden wir uns freuen

Italienaustausch - Besuch in Italien

FAG zu Besuch in Fidenza 2026

FAGler erfuhren herzliche Gastfreundschaft in Fidenza

Es war ganz und gar kein ganz gewöhnlicher Schulvormittag am liceo Pacioli – D’Annunzio in Fidenza: 24 Schülerinnen und Schüler des italienischen Gymnasiums standen auf dem Pausenhof und ihnen gegenüber ebenso viele Schüler des Vaihinger Friedrich-Abel-Gymnasiums, um sich lebhaft miteinander über ihre vielfältigen Eindrücke des zu Ende gegangenen Schüleraustauschs zu unterhalten.
Eine Woche lang waren die Vaihinger zu Gast in der Emilia-Romagna und hatten das Leben in einer italienischen Familie erlebt, den dortigen Schulalltag kennengelernt, erfahren, wie Parmesankäse hergestellt wird und Ausflüge ans ligurische Meer, nach Mailand und Florenz unternommen. Schon am Ankunftsabend vertrieb überschwängliche, typisch italienische Gastfreundschaft die Nervosität und Unsicherheit bei den Schülerinnen und Schülern des FAG. Rieke war sich beispielsweise schon sehr schnell sicher, in ihrer Austauschpartnerin Alice die „netteste Person der Welt“ gefunden zu haben, Mathis fühlte sich sofort wie bei seinem besten Freund und Yara stellte freudig über Ariannas Familie fest: „Man spürt feeling!“.
Die Gastgeber ihrerseits zeigten sich von den Sprachkenntnissen beeindruckt, die die FAGler in zwei Jahren Unterricht im Sprachprofil gelernt hatten und die wiederum freuten sich, dass die Verständigung besser klappte als gedacht. Noah fasste zusammen: „Ich bin echt schlecht, aber man schafft das! Jetzt verstehe ich viel mehr, ich bin ins Sprechen reingekommen und wurde trotz Fehlern verstanden. Und beim Sprechen haben mir oft Umschreibungen geholfen.“ Nele hat sich viel mit den Eltern in der Gastfamilie unterhalten. „Die redeten so gerne! Und so habe ich viel gehört und viel Italienisch am Stück gesprochen.“ Diese Fortschritte in Praxis und Motivation beobachteten die begleitenden Lehrkräfte Petra Neher und Rainer Geppert mit Freude und kommentieren den Schüleraustausch diesbezüglich genauso: „Wir haben ihnen versprochen, dass es so kommt und jetzt freuen wir uns, dass wir Recht behalten haben.“ Und nun, am letzten Schulvormittag zeigten und erzählten sich die Jugendlichen gegenseitig, welcher Gegenstand für sie die vergangene Woche symbolisiert. Da fanden sich Eintrittskarten, Fußbälle, Eisbecher, Glücksbringer und Postkarten. Alessia präsentierte stolz das Freundschaftsband, das die kleine Austauschschwester ihr gebastelt hat.
Schon jetzt planen die Vaihinger den Gegenbesuch im April, überlegen, womit sie die Gäste überraschen können. Dalina ist sich sicher, dass der Unterricht am FAG die italienischen Freunde überraschen wird. In Italien gibt es nämlich keine mündlichen Unterrichtsnoten und so spricht fast immer nur die Lehrkraft. Hannas Partnerin Viola will zusätzliche Deutschstunden nehmen, um bis dahin so flüssig Deutsch sprechen zu können, wie Hanna es tut. Und Clara fasst zusammen: „Wenn wir sie einfach so empfangen, wie sie uns willkommen geheißen haben, dann wird’s perfekt.“

Eindrücke fürs Leben!

Emma mit anderen Teilnehmern der Science Academy

Science Academy Adelsheim 2026

Ein Bericht von Emma Oelsner

Diesen Sommer durfte ich an der Junior Science Academy Adelsheim teilnehmen. Ich habe in diesen zwei Wochen unglaublich viel gelernt und viele neue Freunde getroffen.


Die Akademiezeit, dieses Jahr unter dem Motto „Flüsse“, startete mit dem Eröffnungswochenende im Juni, bei dem wir die anderen Teilnehmer und das Gelände kennenlernen durften und die ersten Kursinhalte behandelten. Im Philosophie- und Theaterkurs, an dem ich teilnehmen durfte, haben wir erste Schauspielübungen gemacht, unser Stück „Der Revisor“ ein erstes Mal gelesen, die Rollenverteilung bekommen und uns die Verbindung von Theater und Philosophie angeschaut.


In den Sommerferien ging es dann endlich so richtig los. Nach dem Frühstück und dem gemeinsamen Plenum stand immer die Kursarbeit auf dem Plan. In den zwei Wochen beschäftigten wir uns im Philosophieteil des Kurses mit zum Stück passenden Themen und wandten die aus Diskussionen gewonnenen Erkenntnisse auf unser Stück an. Im Theaterteil beschäftigten wir uns auch mit Theatertheorie. Zum Praxisteil gehörte auch die Rollenarbeit und nach der Lese-, Stell-, Durchlauf- und Generalprobe standen wir am Abschlussabend endlich mit unserem Stück auf der Bühne.
Nachmittags und abends gab es zusätzlich zu unseren Hauptkursen, die für jeden anders aussahen, kursübergreifende Angebote. KeksstempelDieses Jahr waren darunter zum Beispiel Keksstempel designen, Gesellschaftstanz, Basketball, Akrobatik, Improvisationstheater, Kalligraphie, Chor und vieles mehr. Zum dauerhaften Freizeitprogramm gehörten Sport und Musik. Vor dem Frühstück gab es außerdem die Möglichkeit, Morgensport zu treiben oder Zeitung zu lesen. Im Plenum wurden wir dann über die aktuellen Nachrichten informiert. Jeden Abend gab es außerdem eine „Gute-Nacht-Geschichte“, zu der alle immer zahlreich erschienen.


SportBeim Sportfest traten die Kurse gegeneinander an, jeder Kurs mit eigenem Schlachtruf und Maskottchen. Dabei musste beispielsweise ein Auto den Berg hochgezogen, möglichst viele Liegestütze gemacht oder eine Geschicklichkeitsaufgabe gelöst werden. Für die Endwertung zählte auch das Teamwork und die Kreativität des Schlachtrufs. Dieses Jahr gewann der Kurs Physik/Informatik, dicht gefolgt von den Kursen Philosophie/Theater und Astronomie. Nach der ersten Woche präsentierte jeder Kurs in einem Zeitfenster von 15 Minuten, was bisher gemacht wurde. Im Anschluss daran fand das Bergfest statt. Das Programm bestand aus einem Quiz, Musik erraten und Party.
TropfsteinhöhleAm Wandertag wanderten wir schließlich durch Adelsheim und die Umgebung, während wir mit Rätseln beschäftigt wurden. Außerdem gab es kursspezifische Exkursionen, für den Philosophiekurs ging es in die Tropfsteinhöhle. Der Abend vor dem Abschlusstag war der Hausmusikabend. Orchester, Chor und verschiedene Bands, die sich in der Akademiezeit gefunden hatten, sorgten für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.


Die Sommerakademie endete mit einem ereignisreichen Abschlusstag. Die Teilnehmer präsentierten den Eltern und Ehemaligen der Akademie, was sie in ihrer Akademiezeit gelernt hatten. Orchester und Chor sorgten für die musikalische Begleitung und der Kurs Philosophie/Theater führte den „Revisor“ auf. Nach dem offiziellen Programm gab es noch lustige Beiträge, einen auf die Akademiezeit umgedichteten Song des Philosophie- und Theaterkurses und eine Party. Im Oktober wird dann das Dokumentationswochenende stattfinden und jeder Kurs wird einen Teil der Dokumentation verfassen. Diese Dokumentation bekommt jeder Teilnehmer dann als Erinnerung an die Akademie geschenkt.
Für mich war die Teilnahme an der Science Academy eine sehr schöne Zeit, in der ich sehr viel dazu gelernt habe, sowohl fachlich als auch menschlich, denn ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich an der Akademie teilnehmen durfte und freue mich schon sehr auf das Doku-Wochenende.

Einschulung der neuen Fünfer am FAG

5a

Sicher zu neuen Ufern – das FAG holt die Klassen 5 an Bord

mst. Das neue Schuljahr hat am Montag begonnen, das eigentliche Highlight aber fand am Dienstag statt, als sich 70 aufgeregte Fünftklässer bei strahlendem Sonnenschein mit ihren Eltern in der Stadthalle zur Einschulungsfeier einfanden, um künftig am Friedrich-Abel-Gymnasium zur Schule zu gehen. Wenn man feststellt, dass die halbe Schule auf den Beinen war, um den „Kleinen“ einen würdigen Empfang zu bereiten, dann ist das nicht übertrieben: Das Sekretariat, der Hausmeister, die Schulleitung, viele Kolleginnen und Kollegen, aber auch Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise Tische und Bänke für das gesellige Beisammensein der Eltern aufstellten, waren mit vollem Einsatz dabei. Und wie jedes Jahr würdigten auch dieses Mal die Sechstklässler ihre neuen Mitschüler mit Auszügen ihres letztjährigen Musicals – diesmal aus dem wunderbaren Stück „Ausgetickt“.


Schulleiter Herr Stephan Damp hatte eine Parabel für die Neuankömmlinge und ihre Familien parat. Die Geschichte handelte von einem freundlichen Fährmann, der – nachdem er einem jungen Mann die Überfahrt über den Fluss verwehrt, da dieser nicht zahlen kann und es schon spät ist – an den Folgen dieser Tat erkennt, dass er mit seinem Boot verbinden oder trennen kann. Nunmehr hört er genauer hin, wenn jemand um Überfahrt bittet und hilft, wo er kann. Schließlich, nach einer besonders schwierigen Überfahrt, die er aus Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft trotz schlechtem Wetter gewagt hat, findet er sein Haus vom Unwetter beschädigt. Und gerade, als er sich einsam und allein fühlt, kommen alle, denen er geholfen hat und helfen ihm.


Klasse 5bUmgesetzt auf die Schule gibt es laut Herrn Damp gleich mehrere Bedeutungen, von denen die Kinder sich leiten lassen können: Die Fünferlen hätten es – übrigens wie wir alle – zum einen selbst in der Hand, wie sie mit anderen Menschen umgehen und leben wollen, zum anderen hätten die Kinder ihre „Fährmänner“ in all den hilfsbereiten Begleitern an der Schule, von der Sozialarbeiterin über den Hausmeister und den Lehrkräften bis zu den Sekretärinnen. Herr Damp wandte sich abschließend mit der Bitte an die Fünftklässler, offen und neugierig zu sein, nachzufragen, wenn etwas nicht klar sei und fleißig zu sein, freundlich und hilfsbereit.


Klasse 5cAnschließend wurden die Klassen 5a, 5b und 5c von ihren Klassenlehrkräften Frau Jule Beckedorf, Frau Wiebke Weiß und Herrn Dr. Lukas Müsel zum FAG begleitet, wo bald darauf eine fröhliche Stimmung herrschte, die Aufbruch zu Neuem spüren ließ. Und während die Kinder sich schon in ihren neuen Klassenzimmern umsahen, begrüßte Herr Damp die Eltern der neuen Fünferlen und führte neben allgemeinen Informationen zum Stundenbild und dem Friedrich-Abel-Gymnasium auch die Neuerungen durch das wiedereingeführte „G9“ aus. Der Schulleiter drückte zudem seinen Wunsch nach einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit aus. Nach den Grußworten des Elternbeirates, überbracht von der Vorsitzenden Frau Carina Janzen, stellte Frau Kathrin Stotz den Förderverein des FAG vor, der das Friedrich-Abel-Gymnasium bei unterschiedlichen Projekten unterstützt.

Nun ist den neuen Fünferlen am FAG die Überfahrt zu neuen Ufern bereitet und es ist ihnen zu wünschen, dass sie eines Tages gerne auf ihre Schulzeit zurückblicken. Nicht, weil sie Abitur haben, sondern weil sie – nach den Worten Herrn Damps – am FAG waren.

Deutschunterricht mit aktuellem digitalen Produkt!

Deutsch-Leistungskurs

Women´s fears – Deutsch-Leistungskurse bearbeiten aktuelles Thema in Podcasts

mst. Dass im Deutsch-Unterricht viele aktuelle Themen besprochen und mitunter schriftlich diskutiert werden, dass man das Verfassen von Kommentaren und Reden üben muss, dass erörtert und argumentiert wird, ist sicherlich für niemanden neu. Aber dass sich Schülerinnen und Schüler mit einem komplexen Thema – hier mit Gewalt gegen Frauen in jeder erdenklichen Form – auch im Podcast-Format austauschen, ist nicht ganz üblich, am Friedrich-Abel-Gymnasium aber so geschehen.

Am Anfang stand im Unterricht der klassische Schüler-Kommentar, der über materialgestütztes Schreiben umgesetzt wird, am Programm. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ein umfassendes Dossier zum Thema, in diesem Fall mit Informationen zu frauenfeindlichen Instagram-Postings, Hate Speech, zu Manosphere- und INCEL (involuntary celibate)-Bewegungen, GMF (Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) zu Sigmund Freuds „Madonna- und Huren“-Komplex sowie zu Gewalt in Kunst und Kultur (z.B. frauenfeindliche Rap-Texte). Ausgehend von diesen Unterlagen, die unter anderem wissenschaftliche Texte, Statistiken, Karikaturen und Fotos umfassten, schrieben die Schülerinnen und Schüler nach der Einführungsphase der Textsorte in Gruppenarbeit einen Kommentar und gestalteten gemeinsam einen Podcast, bei dem sie ihren Schwerpunkt selbst setzen durften.

Die Ergebnisse sind erstaunlich und können sich sehen lassen: Alle sechs Gruppen gestalteten ihre Podcasts eigenständig und nach selbst gewähltem Schwerpunkt. Wie in professionellen Podcasts wurden Beiträge geschnitten, Gäste ausgesucht und interviewt sowie Straßengespräche geführt und alles am Ende geschnitten. In manchen Podcasts bekamen Opfer und ihre Angehörigen eine Stimme, wieder in anderen wurden Experten eingeladen und in einem Podcast waren sogar zwei Lehrpersonen des Friedrich-Abel-Gymnasiums, Frau Hannah Schuster und Herr Maximilian Setzer, eingeladen, um sich mit den Schülerinnen über das Thema auszutauschen. Gewalt gegen Frauen ist omnipräsent geworden und hat sich in allen Räumen der Gesellschaft ausgebreitet, gerade auch in medialen Räumen. Um der Schulgemeinschaft einen Einblick zu geben verlinken wir diesen Artikel mit einem der Podcasts. Nicht um diesen besonders hervorzuheben, denn alle Beiträge waren sehr gut, sondern um urheberrechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Den beiden Leistungskursen hat es großen Spaß gemacht und die Lust auf weitere Beiträge ist groß, womit wir gespannt auf das neue Schuljahr blicken.

MINT-AG stellt sich praktischen Herausforderungen

MINT-Team Klasse 9 und 10

FAG-Schüler beweisen Köpfchen bei IT- und Technik-Challange und dem Solarmobil-Wettbewerb

ForschungAm 8. Mai 2026 stellte sich die MINT-AG der Klassenstufen 9 und 10 des Friedrich-Abel-Gymnasiums einer besonderen Herausforderung: Bei der Schulchallenge IT&Technik an der Hochschule Heilbronn traten die Schülerinnen und Schüler gegen zwölf weitere Teams an und mussten dabei ihr technisches Geschick, ihr Wissen und ihre Problemlösekompetenz unter Beweis stellen.
Über das gesamte Hochschulgelände verteilt warteten verschiedene Stationen auf die Teilnehmenden. Dabei ging es nicht nur um kniffelige Rätsel und Wissensfragen, sondern auch um handwerkliches Geschick. Die Aufgaben führten die Gruppe durch ganz unterschiedliche Fachbereiche der Hochschule – von Akkutechnik über Robotik bis hin zu Künstlicher Intelligenz und Automatisierungstechnik. So bekamen die Jugendlichen einen spannenden Einblick in aktuelle Forschungs- und Technikfelder, die im Schulalltag sonst kaum eine Rolle spielen. Mit viel Engagement, Teamgeist und Kreativität meisterte die MINT-AG des FAG die verschiedenen Herausforderungen und belegte am Ende einen hervorragenden 6. Platz von insgesamt 13 teilnehmenden Teams. Dafür gab es nicht nur Anerkennung, sondern auch ein Preisgeld von 170 €.
SolarmobilAußerdem nahm das FAG auch mit der MINT-AG der Klassen 7 und 8 am Solarmobil-Wettbewerb der Experimenta in Heilbronn teil. Mit ihren eigens konstruierten Solarmobilen stellten sich sieben Gruppen vom FAG der Herausforderung. Das Ziel: möglichst schnell eine zwölf Meter lange Strecke zurückzulegen. Gestartet wurde mit insgesamt 71 Teams in den Altersklassen 5-7 und 8-10 Jahren, wobei die MINT-AG vom FAG mit vier Teams in der jüngeren und mit drei Teams in der älteren Altersklasse vertreten war.

Nachdem die Solarmobilautos zum Teil noch einmal nachjustiert wurden und durch den Check gekommen waren, konnten die TeilnehmerInnen mit ihren Familien eigenständig die experimenta erkunden. Zu zwei verschiedenen Zeiten traten die Teams mit jeweils zwei Versuchen in den jeweiligen Altersklassen gegeneinander an.
In der Altersklasse 5-7 haben wir es leider nicht auf‘s Treppchen geschaX, dafür hat das Team „Toro de Fuego“ (bestehend aus Noa Langauer und Mats Braun) mit ihrem Auto den Kreativpreis gewonnen. Bei den Größeren konnte ein Team auf‘s Treppchen steigen: Die Gruppe „Formula 67“ (bestehend aus Julian Weber-Bleyle, Felix Cichocki und Moritz Hofmeister, letzterer wurde durch Lukas Weber-Bleyle vertreten) erreichten den dritten Platz. Knapp verpasst hat das Treppchen das Team „Two vs. Fourteen“ von Finja Klenk und Katharina Fehse, die den hervorragenden vierten Platz belegten.

Team FAGNoch wichtiger als die Platzierungen war jedoch der Spaß, den die Schülerinnen und Schüler an diesem Nachmittag hatten. Die Teilnahme an der Schulchallenge und dem Solarmobil-Wettbewerb war für die MINT-AG nicht nur ein sportlicher Wettkampf im besten Sinne, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, praxisnah in verschiedene MINT-Bereiche hineinzuschnuppern.
Die Solarmobil-Teams haben alles gegeben, bis zum Schluss mitgefiebert, viel gelernt, sich gegenseitig unterstützt und sind neben dem Erreichen ihrer Preise stolz, dass fast alle Autos das Ziel erreicht haben.

MINT freundliche Schule - Friedrich-Abel-Gymnasium

d-Truck

Expeditionstruck am FAG

d-TruckInternet der Dinge, künstliche Intelligenz, 3D-Druck oder Virtual Reality - Die Digitalisierung verändert nicht nur unser Leben, sondern auch die Arbeitswelt. Daraus ergeben sich Fragen wie: Welche digitalen Technologien gibt es eigentlich und wie funktionieren sie? Welche Berufe entstehen neu, welche verändern sich? Unter dem Motto „Digitale Technologien | Anwendungen | Berufe“ informiert die Bildungsinitiative expedition d junge Menschen darüber, wie sie die digitale Transformation im Beruf mitgestalten können. Als Baustein des Bildungsprogramms COACHING4FUTURE tourt der expedition d-Truck während des gesamten Schuljahres durch Baden-Württemberg. Mit COACHING4FUTURE setzen sich die Baden-Württemberg Stiftung, der Arbeitgeberverband SÜDWESTMETALL und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam für den Fachkräftenachwuchs im MINT-Bereich ein.

SimulationenIn Vaihingen lud der doppelstöckige Truck am Donnerstag und Freitag, 16. und 17. Juli 2026, auf dem Schulhof des Friedrich-Abel-Gymnasiums angemeldete Schulklassen ein. Das Ziel: Schülerinnen und Schüler nicht nur über digitale Schlüsseltechnologien zu informieren, sondern sie dafür zu begeistern, die Digitalisierung als Chance für ihre berufliche Laufbahn zu begreifen. COACHING4FUTURE unterstützt das FAG bereits seit dem Jahr 2014 regelmäßig mit unterschiedlichen Angeboten bei der Berufsorientierung.

ExperimenteDer Rundgang im expedition d-Truck führte die Jugendlichen von der Idee bis zur Präsentation. Zuerst erkunden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Coaches Mathematiker Lukas Klarner und Physiker Michael Nagel im „Raum der Technologien“ digitale Werkzeuge, die sie für einen Arbeitsauftrag wie die Entwicklung eines vernetzten Fitnessstudios benötigten. An einer großen Multimedia-Wand und mit Tablets riefen sie Informationen ab und lösen mithilfe der vorgestellten Technologien Aufgaben aus der digitalen Welt. An den Hands-on-Exponaten wird es praktisch: Die Teilnehmenden lernten einen kollaborativen Roboter (Cobot) an, traten im Team gegen eine KI an, die darauf spezialisiert war, Bausteine zu erkennen oder steuerten Sensoren und parkten dadurch ein virtuelles Auto ein. Im „Raum der Ideen“ im Obergeschoss führten die Teams ihre Erkenntnisse zusammen und stellen ihre fertigen Konzepte in einem Digi-Poster vor.

Motiviertes ArbeitenDie Schülerinnen und Schüler des FAG waren begeistert bei der Sache und von den vielfältigen Möglichkeiten des Trucks sehr beeindruckt. Aber auch die begleitenden Lehrkräfte gerieten ins Schwärmen und lobten das praxisnahe Konzept des Trucks. Es steht so wohl außer Frage, dass der Truck im nächsten Jahr wieder vorm Friedrich-Abel-Gymnasium stehen wird.