„Demokratie muss gelernt werden, um gelebt werden zu können!“ (Kurt Gerhard, Didaktiker)
„Demokratie muss gelernt werden, um gelebt werden zu können!“ (Kurt Gerhard, Didaktiker)
Diesem Leitsatz kam das Friedrich-Abel-Gymnasium am 15. September, dem Internationalen Tag der Demokratie, in besonderem Maß nach. Mit Stellwänden wurden die Schülerinnen und Schüler über Demokratie in und außerhalb der Schule informiert.
Auch wenn die Schülerinnen und Schüler in der Schule bei vielen Dingen kein Mitspracherecht haben, wie zum Beispiel ob sie zur Schule gehen oder was sie dort lernen, können sie sich bei anderen Entscheidungen im Schulleben beteiligen.
Auf einer Stellwand wurden die Schülerinnen und Schüler gefragt, in welcher Form das Friedrich-Abel-Gymnasium bereits demokratisch sei. Einige Schülerinnen und Schüler notierten, dass sie viel über Demokratie lernen würden. Manche notierten die SMV als Möglichkeit, Schule mitzugestalten. Besonders lobend erwähnt wurde die Wahl der Schülersprecherinnen und Schülersprecher, bei der dieses Jahr nicht nur die Klassensprecherinnen und Klassensprecher abstimmen durften, sondern jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums. Die SMV machte damit einen großen Schritt in Richtung des Leitsatzes von Gisela Behrmann.
„Demokratie muss gelebt werden, um gelernt werden zu können!“ (Gisela Behrmann, Philosophin)
Die Wahl der Schülersprecherinnen und Schülersprecher fand eine Woche nach dem Internationalen Tag der Demokratie statt. Sechs Schülerinnen und Schüler stellten sich zur Wahl und präsentierten sich und ihr Programm der Schulgemeinschaft.
Angelina Grünwald aus der Klasse 9d ist es besonders wichtig, Schule zu einem besseren Ort zu machen, an dem sich alle wohlfühlen können. Amara Gummert aus der Klasse 9b möchte vor allem die Digitalisierung an der Schule voranbringen. Melda Vejselov aus der Jahrgangsstufe 1 war bereits im vorherigen Jahr Schülersprecherin und sieht die Klimaneutralität der Schule als eines der wichtigsten Projekte an. Um das Ziel Klimaneutralität am Friedrich-Abel-Gymnasium zu erreichen, wurden letztes Jahr in umfangreichen Umfragen ermittelt, wie viel CO2 die Schule mit Einbezug des Schulweges jedes Schuljahr produziert. Mit diesen Ergebnissen will Melda Vejselov weiterarbeiten und Ideen entwickeln, diesen Betrag auszugleichen. Lea Emini, ebenfalls aus der J1, hat sich schon lang in der SMV engagiert und möchte das FAGrün Ressort mit den Projekten zum Umweltschutz voranbringen. Leander Pfeiffer aus der J1 hat sich in bereits vielen Ressorts der SMV engagiert und packt gerne Sachen an und bringt sie zu Ende. Manuel Drolshagen aus der J1, der an dem Tag leider nicht persönlich in der Schule sein konnte, hat im Vorhinein ein Video erstellt, in welchem er sich und seine Ziele vorstellt. Er möchte unter anderem die Lebensqualität der Schülerinnen und Schüler am Friedrich-Abel-Gymnasium verbessern und sich für Fairness einsetzen.
Zu den neuen Schülersprecherinnen und Schülersprechern gewählt wurden Manuel Drolshagen, Lea Emini und Melda Vejselov. Herzlichen Glückwunsch! Diese Drei sind jedoch nicht die einzigen, die sich dieses Schuljahr wieder für das FAG einsetzen. Neben den beiden Verbindungslehrern Frau Frisch und Herr Maier sind Fiona Ringer aus der 5c und Erik Sigle aus der 7d Sprecherin und Sprecher der Mini-SMV. 
Vor allem haben sich jedoch 116 Schülerinnen und Schüler zu der diesjährigen SMV-Fahrt des Friedrich-Abel-Gymnasiums angemeldet. Das entspricht mehr als 15% der gesamten Schülerschaft. Besonders beeindruckend ist deswegen auch die Anzahl der SMV-Ressorts, die sich an den drei Tagen gebildet haben und die Aktionen für das Schuljahr geplant haben. Es gibt insgesamt 17 SMV-Ressorts.
Das Umweltressort „FAGrün“ und das Fairtrade-Ressort setzen sich dafür ein, das Friedrich-Abel-Gymnasium nachhaltiger zu machen. Das Nachhilferessort und das Patenschaftsressort setzen sich für ein gutes Miteinander und für die Unterstützung von und für Schülerinnen und Schüler ein. Das Projekttageressort sorgt dafür, dass es auch dieses Jahr wieder Projekttage am Ende des Schuljahres geben wird, bei denen alle am Schulleben Beteiligten die Möglichkeit haben, anderen Hobbys oder Leidenschaften näher zu bringen oder beizubringen, die sonst oft keinen Platz an der Schule haben. Für gute Laune im Schulalltag sorgen das Pausenradioressort und das Schenkungsressort, das unter anderem wieder eine Nikolaus-Aktion plant. Dafür, dass auch abseits der Unterrichtszeit die Schulgemeinschaft näher zusammenwächst und Schule mehr als ein Ort des Lernens ist, sorgen alle Ressorts, die sich um eine Veranstaltung kümmern. Das sind, neben dem Veranstaltungsressort, das Schulballressort, das Saftladenressort, das Kanufahrtressort, das Skiausfahrtressort, das Projektfestressort, das Schulhausübernachtungs-ressort, das Fußballressort und neu das Song-Contest-Ressort.
Damit alle über die aktuellen Veranstaltungen informiert werden und einen Einblick in die SMV-Arbeit bekommen, gibt es zudem das Öffentlichkeitsressort. Einblicke in die SMV-Arbeit bietet das Öffentlichkeitsressort über den Instagram-Account mit dem Namen „smv.fag“. Besonders lobend hervorgehoben wurde dort neben den intensiven Ressortarbeiten und die hilfreiche Unterstützung durch die Verbindungslehrer Frau Frisch und Herr Maier auch das Gesangsbattle zwischen den beiden, die mit selbst geschriebenen Songs zum Thema Schule auf der Bühne auftraten. Auf Instagram heißt es dazu: „Alle, die nicht dabei waren, haben etwas für das Leben verpasst. Wir freuen uns auf das nächste Jahr!“ 
Dass Demokratie am Friedrich-Abel-Gymnasium nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt wird, zeigt sich in vielerlei Hinsicht. Vielen Dank an alle, die sich beteiligen, die Schule demokratischer und zu einem Ort abseits des Lernens machen!
Obwohl die Zuteilung der Partner bis zur letzten Minute nicht ganz sicher war, fuhr die Truppe dennoch wohlgemut über die Alpen und wurde ausgesprochen herzlich am Bahnhof in Fidenza (zwischen Mailand und Bologna gelegen) empfangen. Eine herrliche Woche mit viel Sonnenschein und beeindruckenden Ausflügen führte uns in eine Parmesan-Käserei (natürlich mit Verkostung), an die Ligurische Küste ans Meer und sogar nach Florenz mit seinen unzähligen Weltkulturerbe-Schätzen. Aber auch direkt vor Ort in Fidenza bekamen die Schülerinnen und Schüler realistische Einblicke
in den italienischen Schulalltag: Der Unterricht war erstaunlich anders, es gab unbekannte Fächer – und überhaupt: Die Lehrenden und Lernenden gingen viel lockerer miteinander um als bei uns!
Um den neuen FünftklässlerInnen einen kurzen Überblick über das FAG zu geben, wählte der Schulleiter Herr Damp die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ und sagte zu jedem Buchtitel etwas über das FAG. So erzählte er zu Band 3 „Licht aus!“ zum Beispiel, dass sich die neuen SchülerInnen vertrauensvoll an die Sekretärinnen Frau Blum und Frau Robustino und den Hausmeister Herr Lühr wenden könnten, wenn mal das Licht ausgehen sollte. Bei Band 7 „Wo ist Mr. M?“ rätselte er, wer damit gemeint sein könnte. Der stellvertretende Schulleiter Herr Geppert, der auch immer bereit ist, allen SchülerInnen weiterzuhelfen, ist Mr. G, nicht Mr. M. Einen wichtigen Mr. M gebe es jedoch, sagte er. Herr Maier und Frau Frisch sind die Verbindungslehrer des FAGs, die meist im Foyer vor dem Lehrerzimmer zu finden sind, um sich um die Anliegen der SchülerInnen zu kümmern.
Neben all diesen Menschen, die den FünftklässlerInnen den Einstieg an der neuen Schule erleichtern werden, stellte sich bei der Einschulung zusätzlich das Patenschaftsressort der SMV vor. Jede fünfte Klasse hat Patinnen und Paten aus der neunten Klasse, die ihnen helfen, sich zurechtzufinden und ihnen bei allen Fragen zur Seite stehen.
Hab' ′n Luftballon gefunden
In diesem Sinne denkt das Friedrich-Abel-Gymnasium an die neuen FünftklässlerInnen und wünscht ihnen alles Gute für den Start. Mögen sie zu neuen Höhenflügen aufbrechen.
Diese Woche fanden in der 1-2-3 Halle endlich die Siegerehrungen statt. Frau Tognotti hatte für jeden ein kleines Präsent mitgebracht, eine Vesperdose.
Auch in diesem Sommer entsendet das FAG wieder besonders begabte Schüler und Schülerinnen zu externen Begabtenveranstaltungen. Bereits im Mai waren Amelie Schaßberger und Anton Walz beim RYLA (Rotary Young Leadership Awards)-Seminar der Ludwigsburger Rotarier. Für ein Wochenende waren sie mit dreißig anderen Jugendlichen aus dem Kreis Ludwigsburg im Jugendhaus Michaelsberg in Cleebronn. Drei Tage lang befassten sie sich mit den Herausforderungen der Zukunft, global und für sie selbst. Es ging auch darum, wie jungen Menschen eine werteorientiert Handlungskompetenz entwickelt. Die Rotarier stellten sich in Vorträgen und vielen Gesprächen den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Genau diese Nähe hat Amelie und Anton sehr gut gefallen; Erwachsene, die mit ihnen auf Augenhöhe über ihre Zukunft zusprechen.
Sandor Kovac aus Klasse 9b wurde von der Schule für die Science Academy Baden-Württemberg vorgeschlagen. Sehr aufwendig musste er die Wahl seiner drei Wunschthemen begründen. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Sandor erhielt den Zuschlag zu seinem Lieblingsthema Mathematik/Informatik: Von Datenanalyse bis Optimierung: Der Energiemix der Zukunft.
Zum ersten Mal fanden dieses Jahr Zeugnisübergabe und Abi-Ball zusammen in der Stadthalle statt. Dort waren lange Tische eingedeckt. Die eleganten Kleider der Abiturientinnen und die Anzüge der Abiturienten gaben einen festlichen Rahmen. Die Band der Abiturienten und Abiturientinnen heizte mit "Hall of Fame" den Saal gleich richtig ein und der Abend konnte beginnen.
Mit der James-Bond Titelmusik zu "Skyfall" begann der Höhepunkt des Abends, die Zeugnisübergabe. Jeder Abiturient, jede Abiturientin betrat unter den Klängen seiner Lieblingsmusik die Bühne. Da gab es Rock und Pop, deutschen Schlager und türkische Musik, aber auch Klassik. Besonders nett war, dass einige Schüler Herrn Damp beim Foto umarmten: wir haben es geschafft.
Mara Strohm bekam dieses Jahr den Preis für die beste Abiturarbeit im Fach Deutsch und hielt deshalb auch die Abiturientenrede. Sie blickte auf die letzten 4305 gemeinsamen Jahre zurück. In der Politik war Angela Merkel zurückgetreten und in Frankreich gab es die Gelbwesten; die Klatschpresse freute sich über die Hochzeit von William und Kate und betrauerte letztes Jahr den Tod der Queen. Die heutigen Abiturienten brachten derweil Bunsenbrenner mit ins Schullandheim, in der A-Klasse war ein mysteriöses Loch in der Decke und dann war da natürlich auch noch Corona. Mit den Worten von Antoine de Saint-Exupéry „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen,“ freute sie sich über das, was nun für sie alle möglich ist. Tschicks Worten aus dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf: „Das ist alles egal. Was nicht egal ist: Bist du glücklich? Das. Und nur das.“ sollten alle ermuntern, keine Angst vor der Zukunft zu haben.
Zum Schluss der schulischen Veranstaltung wurden die Preise verliehen. Es gab 17 Preise, die von externen Institutionen vergeben werden, zwei Preise der jeweiligen Fachschaften: Der FAG-Zimmermann Preis für besonderes Engagement zum Wohl der Schule gibt an Frederik Vossen. Außerdem gab es 17 NC-Preise. Zuletzt wurden Mara, Leonie, Christina und Luis für die besten Abiture geehrt. Andreas Büdenbender übergab die Preise der VR-Bank.








